Nanjing

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Dezember, 2017

Anfang Dezember hatte ich die Gelegenheit Nanjing zu besuchen.

Als Teil einer deutschen Delegation habe ich die “World Intelligent Manufacturing Conference” besucht und dort auch Vorträge gehalten. Daneben war aber auch viel Zeit für Sightseeing. Ich habe sehr viel über die chinesische Kultur, Geschichte und Philosophie gelernt, danke der tollen Betreuung und vieler Gespräche mit meinen Gastgebern.

Blick von der Stadtmauer

Nanjing gehört zu den ältesten Städten Südchinas, entsprechend viel “Geschichte” gibt es hier zu entdecken.

So wurde hat Beispiel der erste Ming-Kaiser Nanjing 1368 zur Hauptstadt Chinas ernannt. Aus dieser Zeit datiert die heute noch weitgehend erhaltene Stadtmauer sowie die Überreste des Kaiserpalastes der Ming.

Grab des ersten Ming-Kaisers

“Nanjing ist Hauptstadt und Metropole der Provinz Jiangsu und war Hauptstadt der Republik China und, zeitweise, des chinesischen Kaiserreichs.”

1912 stieg Nanjing unter der Führung von Sun Yat-sens ein weiteres Mal zur chinesischen Hauptstadt auf. Noch heute befindet sich sein Mausoleum in den “Purple Mountains” im Osten der Stadt. Das ist ein wirklich interessantes Gebiet, in dem auch das Grab des ersten Ming-Kaisers sowie ein bekannter buddhistischer Tempel zu besichtigen sind. Auch die Linggu Pagoda findet sich in dem großen Parkgebiet. Von dieser hat man einen tollen Ausblick auf den Park und Nanjing.

Mausoleum für Sun Yat-sens

Tempel in den Purple Mountains

Doch auch die Stadt selber hat viel zu bieten. Den Tempel des Konfuzius, eine abendliche Fahrt auf den Kanälen zum Beispiel (Nanjing liegt am Yangtze Fluss und hat auch eine großen Hafen). Oder die Blumenregenterrasse (Yu Hua Tai), ein sanft geschwungener Hügel mit einigen historischen Bauten. Der Legende nach soll dort einst ein buddhistischer Mönch so eindrucksvoll gepredigt haben, dass Blumen vom Himmel fielen. Heute steht dort ein steinernes Mahnmal, das an die von Chiang Kai-sheks Truppen 1927 an den Kommunisten verübten Massaker erinnern soll

Mahnmal (Yu Hua Tai)

Natürlich gibt es jede Menge andere Erlebnisse. Vor allem tolles Essen – egal wo man hingeht (und besonders, wenn man nicht selber bestellt sondern dies den lokalen Experten überlassen kann). Interessante Kneipen mit Live Musik (und großer Bier Auswahl). Klassische chinesische Fußmassage, … ein Erlebnis halt.

Was mich ganz besonders beeindruckt hat, fast alles wir heute per Smartphone bezahlt. Egal ob Restaurant, Getränkeautomat oder Kiosk. Alle akzeptieren elektronische Bezahlung per WeChat (oder Alipay). Bargeld wird kam verwendet. Was ein Unterschied zu Europa (und sicher nicht der einzige – aber das ist vielleicht Thema für einen weiteren Beitrag)

Hier ein paar Bilder, die ich auf der Reise gemacht habe.

Galerie Nanjing

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(c) 2018 Ingo Hoffmann